Krebs kann gnadenlos sein, aber dank Prophylaxe, neuen Medikamenten oder Operationstechniken ist es immer öfter möglich, den Krebs zu besiegen. In vielen Fällen wird es einfach zu einer chronischen Krankheit, mit der Sie bis zu 20 Jahre oder länger leben können. Was sind die Fortschritte in der Krebsbehandlung?
" Cancer " umfasst mindestens 200 verschiedene Krankheitsentitäten. Jede hat eine andere Ursache und entwickelt sich anders. Aus dem Bericht des Nationalen RegistersCancer veröffentlicht im Februar 2011 zeigt, dass seit 30 Jahren in Polen die Zahl der Fälle vonKrebsrapide zunimmt, und glücklicherweise wächst auch die Zahl der Patienten, die es schaffen, die Krankheit zu gewinnen . dank neuer und effektiverer Behandlungsmethoden, aber auch, weil immer mehr Menschen verstehen, dass Prophylaxe, also eine hygienische Lebensweise, und Vorsorgeuntersuchungen die Überlebenschancen erhöhen.
Licht und Schatten gezielter Therapien
Es zielt darauf ab, abnormale Stoffwechselprozesse zu hemmen, die die Teilung von neoplastischen Zellen stimulieren. Darüber hinaus ist sie für den Körper weniger belastend und hat keine so unangenehmen Nebenwirkungen wie die klassische Chemotherapie. Aber nicht jeder Patient kann – aufgrund des individuellen Krankheitsverlaufs, also der Biologie des Tumors – eingesetzt werden. Damit es die erwarteten Ergebnisse bringt, sind zusätzliche diagnostische Tests notwendig. Einige Krebszellen haben beispielsweise viele Moleküle eines bestimmten Rezeptortyps (HER2) auf ihrer Oberfläche. Dann ist die Herceptin-Therapie wirksam, da sie diese Art von pathogenen Zellen zerstört. Das Problem ist, dass der HER2-Überschuss nur bei etwa 20 Prozent auftritt. Tumore. Die Verwendung des Medikaments in anderen Fällen ist nicht sinnvoll, da die Behandlung nicht wirksam ist. Der Glaube an die außerordentlichen Möglichkeiten zielgerichteter Therapien ist nicht ganz richtig. Nach jahrelanger Anwendung solcher Therapien ist bekannt, dass sie nicht alle Krebszellen im Körper zerstören. Es stellt sich heraus, dass die weniger Krebszellen irgendwann anfangen zu dominieren und das zuvor verwendete Medikament keine Wirkung mehr auf sie hat. Aber die Wissenschaftler hören nicht bei der Arbeit auf – es werden neue Vorbereitungen getroffen, und es besteht immer die Hoffnung, dass einer von ihnen der neuen Bedrohung effektiv begegnen wird.Gegenwärtig wird die zielgerichtete Therapie erfolgreich bei der Behandlung von Lungen-, Brust-, Nieren-, Leber-, gastrointestinalen Stromatumoren und Lymphomen eingesetzt.
Protonenbestrahlung - was ist das
Elektronen und elektromagnetische Strahlung, die in der konventionellen Strahlentherapie eingesetzt werden, gehören ebenso wie Protonen zur ionisierenden Strahlung. Es kann die DNA von Zellen schädigen, in denen sich genetische Informationen befinden. Wenn es nur wenige solche Schäden gibt, wird das Reparatursystem der Zelle damit fertig und die Zelle wird leben. Wenn es viel Schaden gibt, wird die Zelle sterben. Die Menge und Art der Schädigung in Zellen hängt von der Energiemenge ab, die ihnen durch Strahlung zugeführt wird. Ionisierende Strahlung kann jedoch sowohl gesunde als auch Krebszellen schädigen. Ziel der Strahlentherapie ist es, den Patienten so zu bestrahlen, dass Krebszellen zerstört und die Schäden an gesunden Zellen begrenzt werden. Solche Möglichkeiten bietet die Protonenbestrahlung. Dank spezieller Vorrichtungen geben Protonen beim Durchgang durch gesundes Gewebe wenig Energie ab und zerstören es daher nicht zu sehr. Die maximale Energie wird erzeugt, wenn Protonen den Tumor erreichen. Diese Methode wird weltweit zur Behandlung von Kopf-Hals-, Prostata- und Augenkrebs eingesetzt.
Auswirkungen in der Krebsforschung
Zunehmendes Wissen über die Krebsbiologie hat die traditionelle Behandlung nicht aus der Behandlung verdrängt. Die chirurgische Entfernung des Tumors ist nach wie vor die effektivste Therapie in Fällen, in denen die Krankheit an einem Ort lokalisiert ist. In der Onkochirurgie kommen immer häufiger verbesserte laparoskopische Techniken zum Einsatz, die umfangreiche Operationen ohne Eröffnung der Bauchdecke ermöglichen. Neue Möglichkeiten bieten Operationsroboter – sie ermöglichen eine präzisere Entfernung von erkranktem Gewebe, reduzieren Komplikationen und beschleunigen die Genesung. Leider gibt es in Polen nur ein solches Gerät. Es steht dem Woiwodschaftsfachkrankenhaus Wrocław zur Verfügung. Das aktuelle Wissen über Neoplasien und deren Entstehung hat dazu geführt, dass Ärzte nicht immer und nicht um jeden Preis danach streben, die Tumorzellen des Patienten vollständig abzutöten. Es ist bekannt, dass es für den Patienten in vielen Fällen vorteilhafter ist, eine mildere Therapie anzuwenden und sein Leben zu verlängern, als den Tumor und den Patienten gleichzeitig zu töten. Ein klassisches Beispiel ist Prostatakrebs, der bei älteren Männern diagnostiziert wird. Es entwickelt sich so langsam, dass keine Behandlung erforderlich ist, wenn der Patient normal uriniert.
Hoffnungen auf Impfstoffe
Wissenschaftler haben lange daran gearbeitet, Impfstoffe gegen Hautkrebs - Melanome - zu entwickeln. Bisher leiderkeine klinischen Studien haben ihre Wirksamkeit bewiesen. Es ist jedoch gelungen, ein Medikament zu entwickeln, das das Leben von Patienten sogar mit disseminiertem Melanom verlängert. Etwas anders verhält es sich mit der Impfung zum Schutz vor dem humanen Papillomavirus (HPV), dessen Stämme zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beitragen. Der Impfstoff wurde auf den Markt gebracht. Es scheint sehr wertvoll, aber der Beobachtungszeitraum für geimpfte Patienten ist noch zu kurz, um 100% sicher zu sein, dass die Immunität vollständig ist. Es gibt auch keine Garantie dafür, dass die Nebenwirkungen des Impfstoffs nicht nach vielen Jahren auftreten.
monatlich "Zdrowie"