Ein Blatttumor ist ein langsam wachsender Tumor des Stromas des Brustgewebes. Es kann in jedem Alter auftreten, wobei der Durchschnitt bei 45 liegt. Normalerweise ist es 2 bis 7 cm groß. Unbehandelt kann es enorme Größen erreichen - z.B. 20-30 cm, und die gesamte Brust ausfüllen.

Bei einem Milchdrüsentumor können die Haut undBrustwarzendurch den Druck desTumorsverzerrt werden, aber nein Infiltration wird beobachtet. Bei der Untersuchung ist ein harter, einzelner Tumor deutlich zu spüren. Klinisch lässt sich das Fibroadenom nicht eindeutig von einem gutartigen oder bösartigen Blatttumor unterscheiden. Bei 40 Prozent. Fällen wird die Koexistenz von Fibroadenomen festgestellt.

Nachweis eines Blatttumors

Blatttumorkann durch mikroskopische Untersuchung diagnostiziert werden. Auf seiner Grundlage wird auch die Art des Tumors unterschieden. Blatttumoren gibt es in drei Formen:

  • leicht - das Risiko eines Lokalrezidivs ist gering und es liegen keine Metastasen vor
  • Borderline-Malignität - die Wahrscheinlichkeit eines Lokalrezidivs ist hoch, und die Wahrscheinlichkeit von Metastasen ist relativ gering (weniger als 5 %)
  • bösartig - die Wahrscheinlichkeit für Lokalrezidive und Fernmetastasen ist hoch

Krebsbehandlung

Ein laubabwerfender Tumor wird chirurgisch behandelt - bei leichten Formen sollten die Läsionen mit einem angemessenen Abstand entfernt werden. In bösartiger Form muss eine einfache Brustwarzenamputation durchgeführt werden. Bei Frauen, bei denen ein bösartiger Tumor diagnostiziert wurde, werden Lokalrezidive und Fernmetastasen (in Lunge oder Knochen) am häufigsten in den ersten drei Jahren beobachtet.

Wichtig

Die Brustdrüse ist die größte Hautdrüse. Die Brustwarze ist die gesamte Drüse, die aus Haut, Unterhaut- und Drüsengewebe besteht. Zu den häufigsten Brusterkrankungen gehören:

  • Mastitis, Abszesse, mastopathische Veränderungen
  • gutartige Tumoren (Fibroadenom, Papillom, Lipom)
  • potenziell bösartige Tumore (blättriger Tumor)
  • bösartige Neubildungen (Krebs, Sarkom)

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