Ein 2,5-jähriger Sohn wurde vor sechs Monaten wegen eines Leistenbruchs operiert, und der Arzt operierte zusammen mit diesem Eingriff den nicht deszendierten linken Nukleolus. Bereits 2 Monate nach der OP bemerkte ich, dass der Hoden immer noch nicht in den Hodensack absinkt. Der Arzt sagte, es sei normal. Das Problem besteht immer noch, der Nukleolus ist (meiner Meinung nach) mit den Verwachsungen nach dem Leistenbruch verklebt. Derzeit werden wir aus demselben Grund operiert, d.h. dass der linke Hoden nicht in den Hodensack abgestiegen ist. Was könnte der Grund sein? Ist das ein Operationsfehler?

Sie sollten vorsichtig mit Ihrem Arzt sprechen, ob die Hodengefäße nicht zu kurz waren und ob der Hoden „unter Spannung“ in den Hodensack gebracht wurde. In solchen Fällen kann sich der Hoden aufgrund der Ruhigstellung durch Adhäsionen in den Leistenkanal zurückziehen und dort verbleiben. Es kommt manchmal vor, dass der Chirurg aufgrund der Kürze des Samenstrangs den Eingriff in zwei Phasen aufteilt - die erste - das Annähern des Hodens an den Hodensack und die zweite - das Platzieren des Hodens im Hodensack. Außer in den oben genannten Fällen sollte der Hoden nach der Operation im Hodensack liegen und sich nicht in den Leistenkanal zurückziehen.

Denken Sie daran, dass die Antwort unseres Experten informativ ist und keinen Arztbesuch ersetzt.

Lidia Skobejko-Włodarska

Facharzt für Kinderurologie und -chirurgie. Sie erhielt den Titel Europäische Fachärztin für pädiatrische Urologie – Fellow der European Academy for Pediatric Urology (FEAPU). Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Behandlung von Blasen- und Harnröhrenfunktionsstörungen, insbesondere der neurogenen vesiko-urethralen Funktionsstörung (neurogene Blase) bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und wendet dabei neben pharmakologischen und konservativen auch operative Methoden an. Sie war die erste in Polen, die mit groß angelegten urodynamischen Tests begann, die es ermöglichten, die Funktion der Blase bei Kindern zu bestimmen. Er ist Autor zahlreicher Arbeiten zu Blasenfunktionsstörungen und Harninkontinenz.

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