Hornissen rufen berechtigte Angst hervor - ihre Stiche sind nicht nur sehr schmerzhaft, sondern können auch im Krankenhaus enden, zu schweren Komplikationen und sogar zum Tod führen. Hornissenstiche sind für jeden gefährlich, besonders aber für Allergiker und Kleinkinder. Was tun, wenn Sie von einer Hornisse gestochen werden? Und was tun, wenn eine Hornisse ein Kind sticht?
Die Europäische Hornisse, auch gefährliche Hornisse genannt, ist ein in ganz Polen verbreitetes Insekt. Auf Wiesen, in Parks, Gärten und sogar auf einem Spielplatz, an der Straße oder im eigenen Schlafzimmer trifft man sie leicht an – unter anderem, weil die natürlichen Lebensräume der Hornisse weitgehend zerstört oder verschwunden sind. Infolge von Industrialisierung und Abholzung leben Hornissen immer häufiger in von Menschen bewohnten Gebieten.
Unter natürlichen Bedingungen bauen Hornissen Nester in Mulden und im Kronendach von Laubbäumen (hauptsächlich Eichen), aber sie sind auch immer häufiger auf Dachböden und Dachböden, Vogelnistkästen, unter Traufen oder sogar in zu finden Hohlräume und Löcher in den Mauern von Gebäuden.
Wie sieht eine Hornisse aus?
Die Hornisse sieht aus wie eine Wespe, ist aber anhand ihrer Größe leicht von ihr zu unterscheiden - Hornissen sind im Durchschnitt etwa 2-3 cm lang (die Königin dieser Art ist etwa 3,5 cm lang), also sie sind die größten aller Insekten, die uns stechen können.
Die in Polen lebenden Hornissen haben einen schwarzen Körper mit roten Flecken und einen gelben Hinterleib mit schwarzen Streifen. Auf ihrem Kopf ist ein deutlich sichtbarer gelber Fleck.

Kann ein Hornissenstich töten?
Hornissen sind weniger aggressiv als Wespen und schwerer zum Angriff zu provozieren. Einmal gestochen ist ihr Biss jedoch viel schmerzhafter und die Reaktionen auf den Stich sind heftiger als auf Bienen- oder Wespenstiche. Der Stachel der Hornisse ist viel größer (deshalb schmerzt der Stich mehr). Wenn die Hornisse angreift, setzt sie außerdem mehr gift frei. Während eine Wespe bis zu 3,1 Mikrogramm gift injiziert und eine Biene etwa 70-80 Mikrogramm gift, eine Hornisse sogar 260 Mikrogramm (wenn sie bei einem Angriff den gesamten giftsack entleert).
Deshalb kann die Reaktion auf einen Hornissenstich sehr gefährlich sein - und von mehreren Hornissen gleichzeitig gestochen zu werden, kann eine gefährliche toxische Reaktion auslösen. Nach einem HornissenstichEs kann auch ein anaphylaktischer Schock auftreten.
Was tun bei einem Hornissenstich?
Es ist wichtig zu wissen, dass Hornissen die einzigen Hymenoptera-Insekten sind, die auch nachts stechen können. Wenn eine Hornisse sticht, muss der Stich so schnell wie möglich entfernt werden – aber sehr vorsichtig, um den giftsack nicht zu beschädigen und das restliche gift herauszudrücken.
Dann eine k alte Kompresse, z.B. aus Eis, auflegen
Was Sie als nächstes tun, hängt davon ab, wie Ihr Körper auf den Stich reagiert.
Nach einem Hornissenstich kann folgendes erscheinen:
- Schwellung
- erröten
- Fieber
- Kopfschmerzen
- sich gebrochen fühlen
- Schüttelfrost
- übermäßige Schläfrigkeit
Bei Schwellung und Erythem Einstichstelle kühlen. Treten jedoch systemische Symptome auf, ist eine zeitnahe Rücksprache mit einem Arzt erforderlich.
Wenn mehrere Hornissen gleichzeitig eine Person beißen, ist schnelle medizinische Hilfe erforderlich: Dann kann die Konzentration von giftstoffen zu Störungen der Arbeit innerer Organe, einschließlich Leber und Nieren, oder sogar zu Schäden führen der Herzmuskel.
Ein Stich in die Rachenschleimhaut ist sehr gefährlich (wenn wir ein Insekt verschlucken, z. B. beim Eisessen oder beim Trinken eines süßen Getränks). Eine Schwellung an der Zungenwurzel oder im Halsbereich nach einem Stich kann dann das Atmen unmöglich machen. In einer solchen Situation muss die gestochene Person schnell Eis oder ein k altes Getränk ersticken, was die Schwellung verzögert. Sie benötigen außerdem dringend ärztliche Hilfe.
Ein Hornissenstich ist sehr gefährlich für Menschen, die gegen Hautflüglergift allergisch sind. Sie müssen immer ein Anti-Schock-Kit (Adrenalin-Fertigspritze, orale Glukokortikosteroide und Antihistaminika) bei sich haben, und Medikamente müssen in einer abgezogenen, gebrauchsfertigen Dosis vorliegen.
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