Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation hat einen Aufruf gestartet, sich zu vereinen und harte Entscheidungen über COVID-19 zu treffen. Dies ist unerlässlich, um die Coronavirus-Pandemie innerhalb des nächsten Jahres zu beenden.
- 2022 muss das Jahr sein, in dem die COVID-19-Pandemie enden wird, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gegenüber Reportern in Genf. Mit Blick auf das kommende Weihnachtsfest betonte er, dass „wir alle Zeit mit Freunden und Familie verbringen wollen“. „Wir alle wollen zur Normalität zurückkehren“, fügte er hinzu.
Nur wie der Leiter der WHO betonte, wird es keine Rückkehr geben, wenn wir jetzt keinen angemessenen Schutz bieten, insbesondere angesichts des Auftauchens einer neuen Variante des SARS-CoV-2-Virus namens Omikron. Es wurde von WHO-Experten als "hoch ansteckender Stamm" anerkannt, der sich schnell verbreitet.
Die neue Variante wurde am 11. November dieses Jahres entdeckt. in Botswana im zentralen Teil von Südafrika. Seitdem wurde es in Dutzenden von Ländern aufgezeichnet. Sein Erscheinen zerstörte auch die Hoffnung, dass die schlimmste Zeit der Pandemie hinter uns liegt.
Experten zufolge ist die neue Variante des Omikron-Coronavirus nicht gefährlicher als der noch dominierende Stamm des sog Delta-Variante. Es wurde jedoch festgestellt, dass es eine größere Übertragbarkeit und eine besorgniserregende Immunität gegenüber COVID-19-Impfstoffen aufweist.
"Wir müssen Ungleichheiten beenden"
Aufgrund der schnell wachsenden Zahl von Infektionen forderte Tedros die Absage geplanter Veranst altungen. „Besser später feiern als jetzt feiern und später traurig sein“, sagte er.
Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, die Pandemie zu beenden. Dazu ist es – so der WHO-Chef – notwendig, alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, von Impfstoffen über das Tragen von Masken, das Desinfizieren der Hände bis hin zum Einh alten des empfohlenen Abstands zwischen den Menschen.
Wie Tedros betonte, sollte der Zugang zu Impfstoffen auf der ganzen Welt ebenfalls ausgeglichen werden. „Wenn wir die Pandemie im kommenden Jahr beenden wollen, müssen wir der Ungleichheit ein Ende setzen“, schloss er.
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